„Unser kulturelles Erbe wird vernichtet“

Sie ist eine der warmherzigsten Personen, die ich in Odesa kennenlernen durfte. Und eine der engagiertesten: Elena Saidel. Eigentlich ist sie Lehrerin in Ovidiopol, einer kleinen Stadt westlich von Odesa. Ihr Leben gehört aber der ukrainischen Volkskunst: Seit Jahrzehnten sammelt sie Gemälde und traditionelle Handarbeiten und stellt diese aus. Das Gebäude, in dem sie bis vor kurzem noch Bastelkurse für Kinder gegeben hat, dient ihrer Stadt seit vier Wochen als Stützpunkt für Freiwilligenarbeit. Welche Aufgaben Elena dort hat, warum sie nicht mit ihren Kindern nach Deutschland geflüchtet ist und wie ihr Alltag gerade aussieht – darüber sprach ich mit ihr am Sonntagabend.

Lass uns ohne Kamera sprechen, die Verbindung bricht sonst die ganze Zeit ab. Wir müssen abends das Licht ausmachen. Wir sitzen im Dunkeln. Unser Dorf ist ja in der Nähe der Küste. Deshalb muss die Beleuchtung überall aus sein. Wir sitzen da wie Mäuse in einem Loch. Wir haben aber ein Zimmer, in dem nur ein Fenster ist. Das haben wir mit Metall von außen versperrt. Dort machen wir abends manchmal den Fernseher an, um Nachrichten zu schauen.

Ist dein Mann bei dir?

Ja. Mein Mann hat nie gedient, er hat damals studiert. Deshalb hat er nie ein Gewehr in den Händen gehalten. Von solchen gibt es viele. Diejenigen, die an höheren Schulen waren, mussten nicht Wehrdienst leisten.

Arbeitest du noch?

Die Schulen waren zu. Als der Krieg begann, wurden zwei Wochen Pflichtferien ausgerufen. Doch ab Montag (14. März 2022) beginnt wieder Online-Unterricht. Die Hälfte der Schüler ist im Westen der Ukraine oder außer Landes. Trotzdem muss es eine Form der Zivilisation geben, irgendwie müssen wir dieses Schuljahr abschließen. Der Online-Unterricht wird jedoch nur dort angeboten, wo keine Kampfhandlungen stattfinden. Das sind aktuell 14 Regionen. In dem Gebäude, in dem ich bislang nachmittags Kurse für Kinder angeboten habe, haben wir jetzt einen Freiwilligenstab eingerichtet. In einem Zimmer werden zum Beispiel Lebensmittelspenden gesammelt, in einem anderen flechten wir Tarnnetze.

Die Raum, in dem Elena Bastelkurse für Kinder gegeben hatte im Sommer 2021. An den Wänden hängen handgefertigte Stickereien, die ukrainische Persönlichkeiten zeigen.

Was ist deine Aufgabe in diesem Freiwilligenstützpunkt?

Ich backe jeden Tag Piroggen und Kekse. Andere sortieren Spenden oder fahren zu den Kontrollposten, die sich um das Dorf befinden. Jeden Tag gehe ich morgens hin, bereite zwei volle Schüsseln Piroggen vor, davon bekommen etwas die Freiwilligen im Schulgebäude, ein Teil wird zu den Kontrollposten gefahren. Dann komme ich heim und bereite die Füllungen für den nächsten Tag vor. So vergehen die Tage. Und ich bin froh, so kann ich den Freiwilligen eine Freude machen.

So wird der Raum aktuell genuzt: Lebensmittel- und Kleiderspenden der Anwohner:innen werden hier bis zu ihrem Einsatz gelagert.

Kann man in den Geschäften noch etwas zu essen kaufen?

Anfangs haben die Menschen sehr viel für unsere Freiwilligen gespendet, zwei Säcke Mehl hatte jemand zum Beispiel gebracht und vier Körbe Kartoffeln für die Piroggen. Die Leute brachten auch viel Eingemachtes und Getreide. Jetzt ist es natürlich viel weniger. Hungern muss hier trotzdem noch niemand., auch wenn es vermutlich in Odesa mehr Auswahl gibt. Unsere Geschäfte im Dorf sind recht leergekauft und die Preise sind astronomisch. Nudeln und Getreide gibt es natürlich nicht mehr, Milchprodukte sind unerschwinglich teuer. Ich gehe jeden Tag auf Jagd sozusagen, um Kraut zu bekommen. Das brauche ich für meine Piroggen. Heute habe ich es geschafft und etwas ergattert. Das größte Problem ist aktuell Hefe.

Bekommst du noch Gehalt?

Ich denke, uns bei der Stadt Angestellten wird man noch bezahlen. Wir bekommen auch Geldspenden, um zum Beispiel Material für die Netze zu kaufen. Wir haben zum Beispiel warme Kleidung gesammelt, Decken und verteilen das an die Leute an den Kontrollposten. Es ist gerade ungewöhnlich kalt, zuletzt war es minus 8 Grad. Um diese Jahreszeit haben wir normalerweise schon Kartoffeln ausgesät. Doch das ist gut. Wir beten, dass Regen und Schnee zu uns kommen, damit sie nicht zu uns kommen.

Ich möchte diesen Text nutzen, um Sie, liebe Lesende, um eine Spende zu bitten. Elenas Kinder leben nun in Deutschland und werden langfristig Unterstützung brauchen. Ihre Tochter hat ein deutsches Bankkonto eingerichtet, auf das Sie Ihre Spende überweisen könnten. Für Details einfach eine Email an mich senden: mail@stadtschreiberin-odessa.de

Was genau sind diese Kontrollposten?

Wir haben ja die territoriale Verteidigung. Zu ihr gehören Militär und Freiwillige. Diese Kontrollposten befinden sich rund um Odesa. Jeder Posten ist für ein bestimmtes Gebiet verantwortlich und muss es verteidigen. Dorthin bringen wir alles, was benötigt wird. In den ersten Tagen fuhren die Freiwilligen bis zu sechs Stunden nach Odesa, dabei sind es nur 40 Kilometer von uns. Es gab viele Menschen, die die Straßen von Odesa aus Richtung Republik Moldau und Rumänien benutzen. Jetzt sind die Straßen recht leer. Es herrscht Ausgangssperre. Auf den Straßen sind nur die, die militärische Technik transportieren oder eine bestimmte Erlaubnis haben.

Solche Piroggen backt Elena täglich für die Freiwilligen in Ovidiopol.

Verlassen immer noch Menschen die Region?

Wer die Möglichkeit hat, fährt weg. Ich weiß nicht, wie es aktuell ist. Aber als meine Schwester letzte Woche einen der Evakuierungszüge aus Odesa nahm, war es einfach nur schrecklich. Nach drei Tagen Flucht von Odesa nach Deutschland weinte sie einen ganzen Tag lang und meinte, sie habe so etwas Schreckliches noch nie erlebt. Das war gerade diese schlimme Zeit, als die Kriegsschiffe vor Odesa standen. Es herrschte so eine Panik damals. Natürlich fuhren damals viele. Wir haben damals sogar Tickets gekauft, obwohl diese Züge kostenlos sind. Sie hatten zu dritt einen Platz, wechselten sich zum Sitzen ab. Sie fuhren einen ganzen Tag nach Lviv. Sie aßen und tranken nichts, da man nicht zur Toilette durchdringen konnte. Jeder hatte nur einen kleinen Rucksack dabei, für mehr reichte der Platz im Zug nicht.

Wer war mit deiner Schwester auf der Flucht?

Ihre 13-jährige Tochter und unser 17-jähriger Sohn. Sie waren so verängstigt von den Explosionen in Odesa am Anfang des Krieges. Meine Schwester wollte nicht ohne unseren Sohn fahren. Zwei Frauen allein – das war ihr zu gefährlich. Und er wollte nicht ohne uns fahren, wir können aber nicht. In einem bestimmten Moment konnte ich mich durchsetzen. Zum Glück sind sie bei einer sehr netten Familie untergekommen. Ich danke so sehr den Deutschen, die gerade so viel für unsere Leute tun.

Hast du überlegt, auch zu fliehen?

Nein, mein Vater ist doch hier. Er ist 75. Der Mann meiner Schwester ist auch hier. Auch die Eltern meines Mannes. Doch einige sind weg oder haben ihre Kinder irgendwo hingeschickt.

Seit 2014 ist es in der Ukraine Brauch, solche kleinen Engel für beispielsweise Soldaten zu basteln.

Wie könnt ihr euch in Ovidiopol vor Angriffen schützen?

Nachts hören wir Flugzeuge. Ich habe immer das Gefühl, sie fliegen direkt über unserem Kopf. Sehr niedrig. Immer wieder ertönen Sirenen. Wir gehen in so einem Fall nirgends hin, auch wenn es im Zentrum einen Schutzraum gibt. Es ist einfach unrealistisch, sich irgendwo zu verstecken. Wir haben im Haus einen Raum, der etwas in der Erde liegt, kein richtiger Keller. Wir haben dort eine Couch hingestellt. Einige Male waren wir schon dort. Heute haben wir Explosionen gehört. Nicht weit von hier.

Sind die russischen Kriegsschiffe noch immer vor Odesa?

Es gab elf. Ein Schiff, das einen Vorort von Odesa beschossen hatte, wurde versenkt. Dann sind die Schiffe verschwunden. Es gibt viele Gerüchte. Es heißt, sie wären zur Krim, um sich mit Raketen aufzuladen, dann heißt es, sie seien komplett weg. Alles Mögliche und immer wieder Fake News. Ich versuche, nicht zu viel davon mitzubekommen. Eins ist klar, direkt in Odesa werden sie nicht anlegen. Sie werden an den breiten Stränden um die Stadt anlegen. Wir haben Militär hier, das zurückschießen wird. Trotzdem ist das alles beängstigend.

Sonnenaufgang im Hafen von Odesa im Juli 2021.

Wie fühlst du dich gerade?

Auf mir lastet wie auf allen gerade dieser Schmerz wegen Charkiv und Mariupol. Ich habe in Charkiv eine Freundin, wir hatten uns immer mal wieder bei Kunstworkshops getroffen. Sie war mit ihrem Mann dortgeblieben. Immer wenn ich Zeit habe, schaue ich in Facebook rein und gucke, ob sie mir noch schreibt. Charkiv ist eine sehr schöne Stadt und es ist klar, dass sie sie zerstören, denn Charikiv war unsere Hauptstadt bis 1934. Bis die Stadt russifiziert worden war, war es eine ursprünglich ukrainische Stadt mit ukrainischer Bevölkerung. Nach Stalins Repressionen kamen mehr russische Menschen nach Charkiv und mit ihnen auch die russische Sprache. Schlimm ist es gerade auch in Chernihiv, dieser Stadt mit tausendjähriger Geschichte. Dort sind so viele schöne Kirchen und Klöster. Und auf all das werfen sie gerade Bomben. Die Menschen sterben. Aber auch unser kulturelles Erbe wird vernichtet, im ganzen Land. Das will mir alles nicht in den Kopf.

Wie empfindest du die militärische Unterstützung aus dem Westen?

Dass die Nato uns hilft, darauf haben wir die Hoffnung längt aufgegeben. Die Einzigen, die uns wirklich seit den ersten Tagen unterstützen, das sind die baltischen Länder und Polen. Die armen Balten haben selbst große Angst. Natürlich hasst Putin die Balten sehr. Sie sind genauso freiheitsliebend wie wir und waren damals die Ersten, die aus der Sowjetunion ausgetreten waren. Diese Menschen verstehen uns wie kein anderer. Ob man in den Freundes- oder Bekanntenkreis jedoch nach Russland schaut: Sie glauben so sehr ihrem Zaren, so sehr seinem Fernsehen. Wir sehen, dass sie jetzt weinen, weil bei ihnen Coca-Cola und H&M zugemacht wird. Uns Ukrainern würde nie in den Sinn kommen, aus so einem Grund zu weinen.

Bist du enttäuscht vom Westen?

Gerade sterben in Mariupol Menschen einen langsamen Tod und die ganze Welt schaut dabei zu. Hunderte von Menschen sitzen in irgendwelchen Kellern fest und verhungern und verdursten. Heute habe ich in den Nachrichten gesehen, dass einige aus den Heizrohren Wasser abfüllen, um etwas zu trinken. Dort werden die Leichen einfach in Massengräben geworfen oder liegen gelassen. Hungrige Hunde reißen dann die Körper. Und das alles passiert in der Ukraine im 21. Jahrhundert.

Bislang war für mich das schlimmste Bild, das sich in meinen Kopf eingebrannt hatte, als beim Maidan 2014 Menschen starben. Ihre Körper lagen auf dem zentralen Platz in Kyiv, waren mit Laken bedeckt und an ihren Füßen hingen kleine Zettel mit Namen dran. Ich konnte das damals nicht fassen. Ich dachte, ich werde nie etwas Schlimmeres sehen als das. Doch, was wir jetzt sehen, das übersteigt alles.

Ich hatte gedacht, dass weder Nato noch Europa das zulassen, dass es irgendwelche Mechanismen gibt, die diese Grausamkeit verhindern. Ich will nicht begreifen, dass Europa mit all seinen Werten auf das Grauen schaut und nichts tut, den Himmel über der Ukraine nicht schließt. Ich habe Angst, dass sich die Welt an unseren Krieg gewöhnt und einfach nur denkt: Ach ja, da ist halt Krieg in der Ukraine. Wir beten einfach für unsere Kämpfer, unsere Verteidiger, das sind unsere Helden.

Erwachsene, die Tarnnetze herstellen statt spielender Kinder auf einem Schulflur in Ovidiopol bei Odesa.

Hättest du geglaubt, dass es zu diesem Krieg kommt?

Bis zuletzt nicht, selbst als die Amerikaner konkrete Daten nannten für den Angriff, den 16. Februar zum Beispiel. Doch nichts geschah und wir glaubten das einfach nicht. Niemand packte seine Koffer. Wir waren moralisch absolut nicht auf diesen Krieg vorbereitet.

Du bist in der Sowjetunion aufgewachsen, wie blickst du gerade auf die Umbruchzeit in den 1990ern zurück?

Einst sagte mal einer unserer Politiker, es sei damals sehr einfach gewesen, unsere Unabhängigkeit zu erlangen. 1990 gab es dieses Referendum und fertig. Ich weiß noch, wie stolz wir damals zum Referendum gingen, um die Unabhängigkeit unseres Landes zu bekräftigen. Danach konnten wir endlich wieder unsere eigene Kultur pflegen und weiterentwickeln, unsere Sprache wieder offiziell nutzen. Das Land hatte seitdem viel unternommen, um die eigene Geschichte wieder lebendig werden zu lassen und sich von Russland abzukoppeln. Es war uns gelungen. Wir konnten 30 Jahre lang unser eigenes, unabhängigen Leben führen. Wie die meisten Länder der ehemaligen Sowjetunion kamen wir aus diesem System ohne größere Konflikte heraus. Und jetzt zeigt sich: Wir müssen für unsere Unabhängigkeit doch kämpfen.

Wie geht es älteren Menschen in deinem Umfeld?

Mein Vater sorgt sich sehr, dass wir unsere Eigenständigkeit verlieren. Generell machen sich ältere Menschen sehr große Sorgen um die Jüngeren. Meine Nachbarin ruft mich ständig an, eine ältere Frau, und fragt: Was machst du? Ich sage, ich mache etwas mit den Händen und du? Und sie sagt: Ich bete. Dabei weint sie und weint.

Kannst du überhaupt noch schlafen?

Die erste Woche haben wir überhaupt nicht geschlafen. Wir waren alle so aufgewühlt, liefen alle wie Zombies herum. Und irgendwann mal kapituliert der Körper. Jetzt muss ich mich manchmal einfach hinlegen und kurz vergessen. Als sei einfach alles nur ein schlechter Traum. Wir schlafen in Kleidung, damit wir schnell irgendwohin laufen können. Das machen viele. Auf uns wirft man noch keine Bomben, aber die ständigen Sirenen und diese Flugzeuge belasten uns sehr. Wir machen immer das Fenster auf, damit wir die Sirenen besser hören können. Auch wenn es gerade kalt ist. Manchmal habe ich so eine Angst. Und dann mache ich mir klar: Ich bin ja nicht allein. Viele meiner Freunde in Odesa sind ja geblieben. Das beruhigt mich dann wieder etwas.

Die Odesiter Künstlerin Ira Vish malt neben anderen Projekten Lebensgeschichten auf Teppiche der Träger dieser Geschichten. Ihre Werke hängen unter anderem in Museen in Kyiv. Das Bild zeigt sie in ihrer Wohnung, wo ich sie im Oktober 2021 besucht hatte.

Wie geht es unserer gemeinsamen Freundin, der Künstlerin Ira Vyshnevskaja? Sie hatte doch ihre Tochter in den USA besucht.

Ja, sie war Ende des Jahres dort und hatte schon Rückflugtickets, ist aber geblieben. Ira hat mir geschrieben, dass sie die Schlüssel zu ihrer Wohnung in Odesa Freunden gegeben hatte. Sie haben ihre Bilder und Wandteppiche aus der Stadt gefahren und in Sicherheit gebracht. Ich denke auch daran, alle meine Ausstellungsstücke zu verstecken, komme aber nicht dazu. Doch ich muss das machen. Ich habe die Hälfte meines Lebens all die Dinge gesammelt. Wenn man bedenkt, was schon alles verbrannt ist an solchen Stücken, in Zhytomyr oder in Charkiv. Nicht allein in Museen. Mit den Wohnhäusern verbrennen auch Familienerbstücke, Fotoalben, religiöse Reliquien. Das ist ein immenser kultureller Verlust.

Die Künstlerin Ira Vish (Ira Vyshnevskaja, mitte), Elena Saidel (rechts) und ich im Juli 2021 anlässlich einer Ausstellung von Ira in Odesa.

Wie gehst du mit deinen Gefühlen um?

Wir Freiwilligen auf der Arbeit sprechen nicht darüber. Jeder trägt den Schmerz mit sich und jeder versucht, vor dem anderen stark zu sein und sich nicht der Trauer hinzugeben. Es gibt mir aber auch Kraft, mit den anderen zusammen zu sein in unserem Stützpunkt. Mal lächelt jemand, dann trinken wir in der Pause zusammen Tee. Da wird einem das Herz etwas leichter. Aber jeder hat verweinte Augen. Damit umzugehen, ist sehr schwierig.

Ich umarme dich.

Danke, Iratschka, dass du anrufst. Jetzt ist mir etwas leichter, wo ich deine Stimme aus einer anderen Welt gehört habe. Bitte mach dir keine Sorgen. Alles wird gut. Wir glauben ganz fest daran. Du kommst wieder zu uns, wir werden uns sehen.

Ich möchte diesen Text nutzen, um Sie, liebe Lesende, um eine Spende zu bitten. Elenas Kinder leben nun in Deutschland und werden langfristig Unterstützung brauchen. Ihre Tochter hat ein deutsches Bankkonto eingerichtet, auf das Sie Ihre Spende überweisen könnten. Für Details einfach eine Email an mich senden: mail@stadtschreiberin-odessa.de

In einem Blogbeitrag vom 22. Juli 2021 erfährst du mehr über die Kunstsammlung von Elena Saidel.

Elena Saidel
Elena Saidel im Sommer 2021 vor ihrer Sammlung naiver unkrainischer Volksmalerei.

2 Gedanken zu „„Unser kulturelles Erbe wird vernichtet““

  1. Danke für den Bericht. Es ist alles so traurig. Wir schauen zu, man kann privat vielleicht etwas helfen, mit Spenden, einem Angebot für Flüchtlinge – ansonsten zögern wir im Westen, politisch aus Angst vor dem Atomkrieg (verständlich) und auch aus Angst vor Wohlstandsverlust (egoistisch!), ein wirklich entschlossenes Eingreifen ist nicht in Sicht. Wir brauchen scheinbar ein Wunder, damit dieser Krieg endet!
    Der Ukraine wünsche ich eine Zukunft, trotz alledem – siehe auch

    https://www.faz.net/aktuell/politik/briefe-an-die-herausgeber/leserbriefe-vom-21-maerz-2022-17892395.html

    Слава Україні !

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

RSS
Folgen Sie dem Blog per E-Mail
Ira Peter auf Instagram